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Eine Spezialität des Fischgut Primus ist
seit Jahren die Störzucht. Daher können wir stets viele
verschiedene Arten in unterschiedlichen Größen anbieten.
Auf Grund seines grätenlosen Fleisches
und des Rogens (Kaviar), wurde versucht den Stör vorrangig
als Speisefisch zu produzieren. Doch durch fehlende Erfahrungswerte
in der Störzucht gab es anfänglich viele Probleme, die
überwunden werden mussten. Probleme, die heutzutage nahezu
jeder Teichbesitzer kennt. Dazu zählen, u.a. fischfressende
Vögel, fehlendes Spezialfutter und Fadenalgen.
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Zusätzlich stellt sich die künstliche Vermehrung als
außerordentlich schwierig dar, und die Produktionskosten sind
derzeit unverhältnismäßig hoch.
Dank der in Deutschland immer größer werdenden Zahl von
Wasserflächen, auch durch das Anlegen von Teichanlagen für
Zierfische und Koi, sowie wegen seiner außergewöhnlichen
Erscheinung und seines wenig ausgeprägten Fluchtreflexes wird
der Stör heute zunehmend mehr in Teichanlagen eingesetzt.
Heute werden folgende Störarten im Fischgut gehalten, wovon
sicherlich nicht jede Art in großen Teichanlagen oder Gartenteichen
etwas zu suchen hat, zu erwähnen wären der Hausen als
Raubfisch im Koiteich, oder der Löffelstör, der im glasklarem
Koiteich kein Plankton zum Filtrieren findet.
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- Sibierischer Stör:
A. baeri
- Waxdick: A. gueldenstaedti
- Sternhausen: A. stellatus
- Sterlet: A. ruthenus
- Adriatischer Stör: A. naccarii
- Hausen: Huso huso
- Schaufelstör: Scaphirhynchus platorynchus
- Weißer Stör: A. transmontanus
- Löffelstör: Polydon spathula
Und einige weitere Störkreuzungen (Hybriden), wie z.B. Adamstör
oder AL-Stör.
Wovon sicherlich nicht jede Art in großen Teichanlagen oder Gartenteichen etwas zu suchen hat, zu erwähnen wären der Hausen als Raubfisch im Koiteich, oder der Löffelstör, der im glasklarem Koiteich kein Plankton zum Filtrieren findet. |
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Von diesen im Fischgut gehaltenen Störarten werden einige
auch reproduziert, was erst dank der modernsten Warmwasserbruthaustechnik
möglich wurde.
Die verschiedenen Störarten unterscheiden sich im äußeren
Erscheinungsbild, aber auch in ihrem Verhalten in natürlicher
Umgebung genauso wie im Teich. Dadurch kann jeder, der einen Stör
erwerben möchte, die geeignetste Art für seine Ansprüche
bekommen.
Es versteht sich von selbst, dass je klarer ein Gewässer, desto
eher hat man die Chance auch dunkler gefärbte Störarten
beobachten zu können.
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Der Sibirische Stör
ist verhältnismäßig einfach zu vermehren, wächst
schnell und ist wegen seiner guten Fleischqualität als Speisefisch
sehr begehrt. Er findet aber durch seinen günstigen Preis immer
mehr Anklang bei Teichbesitzern, obwohl er als Grundbewohner mit einem
schlichten dunklen Erscheinungsbild im Teich recht uninteressant ist.
Der Sternhausen hat vielleicht die schönste Körperzeichnung,
da er zusätzlich zu den weißen Knochenplattenreihen überall
helle Sprenkel hat. Außerdem verleiht ihm das "Entenschnabel"-
Rostrum (Schnauze) ein besonderes Aussehen und ist ein gutes Unterscheidungsmerkmal
zum Waxdick.
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Als Schwimmer
ist er schier unermüdlich und "dreht" im Wasser seine
Runden.
Der Sterlet ist als einer der kleinsten Vertreter der Störe auch
für mittelgroße Teiche interessant. Der auch bei uns vormals
einheimische Stör ist bräunlich gefärbt mit vielen
kleinen Knochenplatten und weißen Flossensäumen.
Er wird sehr schnell geschlechtsreif und wird oft für Hybriden als
Elterntier verwendet. Als einzige Störart ist er mit Albinismus
lebensfähig und ist dann als schneeweißer Stör im Teich
eine besondere Attraktion.
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Adriatischer Stör
und Weißer Stör haben ein sehr ähnliches Aussehen.
Als ausgewachsene Tiere können sie sehr groß werden und
eignen sich dementsprechend auch nur für große Gewässer.
Geschlechtsreife Fische dieser Störarten sind mit Exemplaren
von 30 bis 200 kg im Fischgut Primus vorhanden.
Der Waxdick ist wohl einer der interessantesten Störe als Teichfisch,
da er eine sehr kontrastreiche Körperfärbung besitzt. Der
Fisch hält sich überwiegend am Grund auf, bezieht aber des
Ufer bei der Nahrungssuche mit ein. |
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Junge Waxdick
haben, wie alle jungen Störe, große Probleme mit Fadenalgen,
größere jedoch nicht mehr, werden schnell zahm und fressen
sogar aus der Hand. Sie sind heute eine der begehrtesten Störarten
auch in Teichanlagen.
Der Hausen ist der größte Süßwasserfisch weltweit
und der einzige Räuber der Störfamilie. Bekannt ist er vor
allem vom teuersten Kaviar dem Beluga.
Bis heute ist jedoch weder die Kaviar- noch die Speisefischproduktion
rentabel, weil die Produktions-kosten zu hoch und die Tiere zu groß
sind. |
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Erwähnt sei noch
die Unempfindlichkeit der Störe gegenüber Krankheiten und
Parasiten, sowie das breite Spektrum an Wassertemperaturen in dem
sich die Fische noch wohl fühlen.
Natürlicherweise ernähren sich Störe von Bodenlebewesen,
wie Muscheln, Schnecken, Würmern und kleinen Krebsen. Die meisten
Störarten lassen sich jedoch sehr gut auf "künstliches"
Futter umstellen, was zu einer großen Erleichterung bei der
Fütterung von Stören in Teichen führt. |
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Wir in
der Störzucht verwenden ausschließlich Störfutter (kein
Forellenfutter), weil wir damit die besten Ergebnisse, was Gesundheit
und Wachstum der Fische angeht, erzielen konnten.
Das passende Futter zu Ihren Stören können Sie selbstverständlich
in verschiedenen Körnungen und Mengeneinheiten von unserem Fischgut
beziehen.
Einige Störe werden mittlerweile nachgezüchtet, und das
ist auch gut so. Alle 24 weltweit noch vorkommenden Störarten
sind vom Aussterben bedroht. |
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Aber auch dank des
privaten Booms der Störe als Teichfische werden viele Arten künstlich
vermehrt und das kommt wiederum den natürlichen Restpopulationen
zugute. Diese können einerseits unangetastet bleiben und zusätzlich
sind die Störzuchten vielfach mit Wiederansiedlungs-programmen
heimischer Störarten gekoppelt.
Bei einem verantwortungsbewussten Umgang mit Stören, wie es mit
Koi auch sein sollte, wird man an den Stören viel Freude im Teich
haben. Man sollte sich jedoch bei der Wahl der Störart unbedingt
klarmachen, das diese auch passend zum Gewässer ausgesucht wird.
Denn Störe können sehr groß werden. |
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